MPU wegen Alkohol
| Werden bei einem Kraftfahrzeugführer während einer Fahrt im Straßenverkehr Ausfallerscheinungen durch Alkohol festgestellt oder kommt es dadurch zu einer Verkehrsgefährdung oder gar zu einem Verkehrsunfall, ist nach der Deutschen Rechtssprechung die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass der Alkohol einer der Ursachen für diese Relative Fahruntüchtigkeit gewesen ist. Kann dies nachgewiesen werden, kommt es je nach Vorfall zu einer evtl. Verurteilung wegen Trunkenheit oder Fahrlässiger Gefährdung des Straßenverkehrs. | |  |
Wer als Fahrer eines Kraftfahrzeuges mit einer Blutalkoholkonzentration ab 0,5 Promille erwischt wird, wird wegen einer Ordnungswiedrigkeit verfolgt. Selbst wenn es zu keiner Ausfallerscheinung, Gefährdung des Straßenverkehrs oder des gleichen gekommen ist.
Ab 1,1 Promille beginnt nach ständiger Rechtssprechung der Bereich der absoluten Fahruntauglichkeit. Wer als Kraftfahrzeugführer so viel oder mehr im Blut hat, gilt alleine deswegen ohne dass der Beweis des Gegenteiles möglich wäre, als unfähig am motorisierten Straßenverkehr teilzunehmen und macht sich wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ( §316 StGB ) oder wenn gar ein Unfall passiert oder beinahe zusätzlich in Tateinheit mit Gefährdung des Straßenverkehrs ( §315c Abs.1 Nr.1a StGB ) strafbar.
Wann wird das MPU - Gutachten angeordnet?
Wenn ein Teilnehmer im Straßenverkehr ein Kraftfahrzeug mit einer Blutalkoholkonzentration von bis zu 1,6 Promille oder eine Atemalkoholkonzentration von 0,8 mg/l, kann im Einzelfall die MPU angeordnet werden. Dies ist unabhängig davon, ob beim Fahrzeugführer Alkoholtypische Ausfallerscheinungen festgestellt werde oder nicht. Wenn ein Fahrzeug im Straßenverkehr mit 1,6 Promille oder mehr geführt wurde, wird für Ersttäter die Anordnung der MPU obligatorisch
 | | Was für Probleme können durch Alkohol bei der MPU anfallen? Wenn der Psychologe aus der Aktensicht eine Alkoholabhängigkeit herausließt muß über monatelanger Zeit mindestens jedoch 12 Monaten in regelmäßigen Abständen die Abstände dürfen den Betroffenen nicht bekannt sein durch einen Arzt Leberwerte nachgewiesen werden. Wenn diese nicht zu 100% eingehalten werden kommt es definitiv zu einem negativen Gutachten |